Irina Libardoni - Regio Beef

Wer bist du und wie hat dich dein Weg zur Coworking Küche geführt?

Ich heisse Irina Libardoni und habe im März 2026 gemeinsam mit meiner jüngeren Schwester die L-W Regio Partner GmbH und die Marke Regio Beef gegründet.

Unsere Vision ist es, hochwertiges Schweizer Rindfleisch aus der Hoftötung regional, transparent und mit maximalem Tierwohl zu vermarkten.

Durch das Zentrum für Innovation und Digitalisierung (ZID) wurde ich mit dem Regio Food Hub vernetzt. Auf der Suche nach einer professionellen Infrastruktur für unser Start-up bin ich so auf die Coworking Küche gestossen. Soweit ich weiss, durfte ich sogar als erstes Start-up, kurz vor Weihnachten, einziehen.

Was entsteht bei dir in der Coworking Küche?

Aktuell nutze ich die Coworking Küche hauptsächlich als Kühl- und Zwischenlager für unsere regionalen Fleischprodukte. Für mich ist sie aber weit mehr als das: Hier entstehen neue Ideen, ich kann mich mit Gleichgesinnten austauschen und fühle mich als Teil eines innovativen Netzwerks. Gerade als Gründerin ist dieser Austausch unglaublich wertvoll.

Warum nutzt du die Coworking Küche und wo siehst du ihren Mehrwert?

Die Coworking Küche ist für mich weit mehr als eine professionelle Infrastruktur. Sie ist ein Ort der Innovation, der Vernetzung und des Austauschs mit Menschen, die dieselbe Leidenschaft für regionale und hochwertige Lebensmittel teilen. Besonders freut mich, dass ich meine Produkte mittlerweile auch offiziell im Shop des Weberwerks anbieten darf. Das ist für mich ein schönes Beispiel dafür, welche Chancen und Partnerschaften durch dieses Netzwerk entstehen können.

Was schätzt du an der Coworking Küche besonders?

Ich schätze die inspirierende Atmosphäre und den unkomplizierten Austausch. Als Gründerin arbeitet man oft alleine und trifft viele Entscheidungen selbst. In der Coworking Küche fühlt man sich dennoch als Teil einer Gemeinschaft, in der Ideen geteilt werden, gegenseitige Unterstützung selbstverständlich ist und neue Partnerschaften entstehen können.

Was ist dein Lieblingsgerät in der Coworking Küche?

Ganz klar der Schockfroster. Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit fehlt vielen Landwirtschaftsbetrieben derzeit das Futter für ihre Tiere. Einer meiner Produzenten war deshalb gezwungen, bereits jetzt drei Jungrinder zu schlachten. Dank der grossartigen Unterstützung unserer treuen Kundinnen und Kunden sowie von Andrin Steuri, Betreiber und Punktekoch des Sun Ramen, konnten wir alle drei Tiere übernehmen. So blieben ihnen der Transport und der Schlachthof erspart. Sie durften ihre letzte Reise in ihrer gewohnten Umgebung, in ruhiger Atmosphäre und mit vielen schmackhaften Würfeli antreten.

Da wir möglicherweise nicht das gesamte Fleisch sofort verkaufen werden, kommt nun erstmals der Schockfroster zum Einsatz. Durch das schnelle Schockfrosten bleiben Qualität, Geschmack und Struktur des Fleisches optimal erhalten. Gleichzeitig kann ich Food Waste vermeiden und meinen Kundinnen und Kunden auch tiefgekühlte Produkte in bester Qualität anbieten.

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